Implantologie
Es muss nicht immer ein herausnehmbarer Zahnersatz sein. Die Implantologie
bietet eine hervorragende Alternative, gerade bei Verlust eines Zahnes.
Mit Hilfe von Implantaten können Zahnlücken geschlossen
werden. Sie dienen aber auch dazu, eine oft lockere, wenig befestigte
Prothese zu fixieren. Bei entsprechenden Voraussetzungen kann sogar
mit Hilfe von Implantaten ein festverankerter Zahnersatz (»
zur Info) erreicht werden.
Eine ausreichende Knochenqualität und -quantität sind Grundbedigungen
für eine Implantation - und natürlich eine perfekte Mundhygiene.
Die Versorgung mit Implantaten ist bei Zuckerkrankheit, Herz-/Kreislauferkrankungen
oder Tumorbehandlungen durch Chemotherapie oder Bestrahlung leider
ausgeschlossen.
Beim Implantat wird eine sog. künstliche Zahnwurzel in den Kieferknochen eingesetzt, auf die dann der Zahn in Form einer Krone aufgesetzt wird.
Im Vorfeld der Implantation plant der Zahnarzt auf individuell hergestellten Röntgenschablonen die Position der Implantate. Anschließend kann der Zahntechniker auf Übertragungsmodellen mit Hilfe modernster Computertechnik die herzustellende prothetische Restauration sorgfältig planen. Das verlangt Teamarbeit vom Zahnarzt, dem Zahntechniker und den Zahnarzthelferinnen.
Nicht nur der Zahnersatz ist hier Behandlungsziel, sondern die Wiederherstellung verloren gegangener Funkionen und eines ästhetischen harmonischen Ganzen.

