Parodontologie

Bakterien und Nahrungsmittel lassen Beläge auf den Zähnen entstehen. Eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) kann die Folge sein.

Es werden die Fasern zwischen Zähnen und Zahnfleisch zerstört, was Bakterien ungehindert in die Tiefe eindringen lässt. Hier sind sie aber für Zahnbürste und Co nicht erreichbar.

Die Folge ist eine Parodontitis, es kommt zum Zahnfleisrückgang und zum Knochenabbau.

Bei der Parodontosebehandlung werden diese Beläge mit Hilfe eine speziellen Ultraschallgeräts und einer antiseptischen Lösung sowie einer Lokalbetäubung unter dem Zahnfleisch gereinigt und die Wurzeloberflächen mittels Küretten geglättet.
Sind die Taschen sehr tief, erfolgt in einem chirurgischen Vorgehen die Freilegung der Wurzeloberfläche.
Nach der Parodontosesitzung werden die Wurzeloberflächen nochmals entkeimt und das infizierte Weichgewebe behandelt.

Zahnhälse können frei liegen, weil der Knochen und dann auch das Zahnfleisch zurückgegangen ist (parodontale Rezession). Meistens entstehen Rezessionen durch Putzläsionen - aber auch Entzündungen und Plaqueanlagerungen lassen Rezessionen entstehen. Es gibt (je nach Schweregrad der Rezessionen) verschiedene Techniken, um die Wurzeloberfläche wieder zu decken:

  • Deckung durch Verschiebung des Zahnfleisches
  • Zahnfleischtransplantat:
    Hierzu wird meist aus dem Gaumenbereich im Oberkiefer ein Gewebestück entnommen und auf den Defekt genäht. Nach ca. 8 - 10 Tagen können die Nähte wieder entfernt werden.

Zur Bestimmung der Bakterien vewrwenden wir den Bakterientest von HAIN LIFESCIENCE.